Schöne Zeiten brechen an… Nach knapp 6 Jahren, in welchen mir mein alter PC immer treu zur Seite stand, habe ich endlich eine neue Höllenmaschine zusammengestellt. :-)

Mein neuer PC in Einzelteilen
Die einzelnen Komponenten im noch eingepackten Zustand

Der alte Rechenknecht setzte sich aus einem MSI-Board, AMD Athlon 64 3200+ (2 GHz), Nvidia GeForce 5200 (128Mb) und zuletzt 2 GB DDR-RAM zusammen. Da ich kein Spieler bin, reichte die Power meist gerade so aus. Für den neuen Rechenautomat habe ich nach langer Recherche folgende Komponenten ausgewählt:

  • Mainboard: Asus M4A89GTD PRO/USB3
  • CPU: AMD II X4 640 Propus (Quad, 3 Ghz)
  • CPU-Lüfter: Mugen 2 Rev.B SCMG-2100
  • RAM: insgesamt 12 GB
    2 x 2 GB DDR3-1333 Kingston Value RAM
    2 x 4 GB DDR3-1333 Kingston Value RAM [updated]
  • Netzteil: Bequiet – Straight Power E7 400W
  • DVD-Brenner Samsung – SH-S223L
  • HDD: Western Digital – WD5000AADS (500 GB)
  • SSD: OCZ – Vertex 2 EX (60 GB) [updated]
  • Gehäuse: Cooler Master – HAF 912

Auf eine zusätzliche Grafikkarte habe ich verzichtet. Auf dem Asus-Board befindet sich bereits eine integrierte ATI Radeon HD 4290. Der Kostenpunkt für alles zusammen liegt bei ca. 460 € [not updated].

Gestern Abend hatte ich dann auch endlich Zeit gefunden alles zu montieren und dem Gerät Leben einzuhauchen.

Die Montage

Als erstes verbaute ich das Motherboard in das Gehäuse. Dazu wurden vorher die 9 Abstandshalter ins Gehäuse geschraubt. Durch die Pulverbeschichtung des Mainboards ging dies nur mit einer Zange und etwas Gewalt. Wichtig ist, dass die Blende für die Anschlüsse noch ins Mainboard gedrückt wird, solange das Board noch nicht drinnen ist.

Das Board hat auch USB 3 Anschlüsse
Einbau des Mainboards

Anschließend habe ich den Prozessor und den Kühler montiert. Da der Kühler über 800g wiegt und ein wahrer Riese ist, war ich froh eine helfende Hand zu haben. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an meinen Kumpel Christian. Der Kühler wird mittels einer Backplate, welche von hinten ans Mainboard geschraubt wird gehalten. Das macht auch mehr Sinn, als ihn mit ein paar Klemmen, wie es bei manchen anderen Kühlern der Fall ist nur aufs Board zu stecken.

Damit es der CPU nicht zu warm wird...
870 Gramm geballte Kühlung für den Prozessor

Die Verschraubung des Kühlers konnte ich nach dem Einbau des Mainboards in das Gehäuse vornehmen, da das Gehäuse eine großzügige Aussparung für die Montage vorsieht.

Ich hatte bei der Entscheidung für das Gehäuse noch den Lian Li PC-7FN Midi-Tower im Auge, aber in einem Foreneintrag hatte ich gelesen, dass dessen Aussparung nicht für eine nachträgliche Montage der Backplate in Kombination mit dem Asus-Board ausgereicht hätte. Der Kühler hätte vor Einbau des Mainboards montiert werden müssen. -Sehr unpraktisch- Durch die Höhe des Kühlers war auch nicht ganz klar, ob er in das 21 cm breite Gehäuse von Lian Li reingepasst hätte. Der HAF 912 ist da ein wenig breiter (23 cm). Hier sind jetzt noch ca. 2 cm Platz zum Seitendeckel. Das ganze hängt auch immer stark davon ab, wo sich die Montagewand innerhalb des Gehäuse befindet.

Deutlich zu erkennen ist die Backplate des CPU-Kühlers
Ordentlich: Viele Aussparungen für die Verkabelung

Nachfolgend fand das Netzteil seinen Weg ins Gehäuse. Dieses wird mit dem Lüfter nach unten auf der unteren Seite des Cases montiert. Der HAF bietet dazu Gumminoppen, auf welchem das Netzteil plaziert wird. Diese sollen Vibrationen vermindern. Durch die Montage des Netzteils auf der Unterseite hat der Computer nun auch einen guten Scherpunkt beim Tragen.

Jetzt wurden noch schnell die RAM-Bausteine reingedrückt, die Festplatte verbaut und der DVD-Brenner im oberen 5,25″ Schacht befestigt. Für letzteren habe ich allerdings schrauben verwendet und nicht den Schnellverschluss. Ich bin da irgendwie Old School. :-) Die Festplatte wird mittels zwei Schienen, die seitlich eingesteckt werden, in der vorgesehen Halterung gehalten.

Die Verkabelung ging auch halbwegs schnell von der Hand. Ich achte aber immer darauf, dass die Kabel ordentlich verlegt sind. Es gibt doch nichts schöneres als ein aufgeräumtes Inneres. Durch die entsprechenden Aussparungen an der Montagewand konnte dies sehr gut erledigt werden.

Viel Platz für eine gute Luftzirkulation
Das Werk ist vollbracht – Der neue PC ist einsatzbereit

Nach der Montage der äußeren Gehäuseverkleidung war der Rechner einsatzbereit. Jetzt mussten nur noch Maus, Keyboard & co. angschlossen werden und es konnte losgehen. Ein sanfter Druck auf den Anschalter erweckte das digitale Herz meiner neuen Rechenmaschine zum Leben…

…und in den nächsten Tagen schreibe ich euch dann, wie die Inbetriebnahme aussah. ;-)